Die Briefmarkengalerie tschechischer und slowakischer Graphik-Kunst
Briefmarke * Stich



FRANTIŠEK "FERO" HORNIAK
(geb. am 16. Juni 1956 in Žikava)
Obwohl zu der jüngeren Generation slowakischer Briefmarkenkünstler gehörend, zählt František Horniak heute bereits zu den etablierten und hochgeachteten Vertretern seiner Kunst. Nach seinem Kunststudium in Kremnice begann er ab 1981 schon früh als Entwerfer und Stecher von Sonderstempeln sich der Postgraphik zuzuwenden. Im Jahr 1992 erschien dann seine erste Briefmarke, die er nicht nur entwarf, sondern auch gleichzeitig selbst stach. Ein Rotdruck seines Stichs ist auf dieser Seite zu sehen. Inzwischen gibt es bereits über 30 von ihm gestochene Briefmarken der Slowakei, die zum Teil auch von ihm entworfen sind. Bekannt dürften vor allen einige Motive der Dauermarkenserie mit slowakischen Städten sein, z.B. die Marken mit einem Bild aus der Stadt Nová Baòa (MiNr. 231) oder Martin (MiNr. 284).




Cerveny kriz
Èervený kríž (Rotes Kreuz)

entworfen und gestochen von František Horniak

Rotdruck des ersten veröffentlichten Briefmarkenentwurfs des Künstlers, ausgeführt vom Originalstich


Ausgabetag: 15. November 1993, MiNr. 182

Der hier abgebildete Rotdruck auf Basis des Originalstichs der ersten von František Horniak erschienen Briefmarke verdeutlicht Horniaks brilliante Bearbeitung des Metalls als Basis des Stichs. Obwohl er ursprünglich von der Gestaltung von Poststempeln her kommt und diese andere graphische und stecherische Mittel erfordert, gelang es ihm problemlos sich den Notwendigkeiten der Briefmarkengraphik anzupassen. Im Unterschied zu den einfachen stilisierenden Formen der Stempelgestaltung, werden in diesem Briefmarkenstich feine Modellierungen, Miniaturen und Schraffuren verwendet.


MiNr. der Briefmarken von František Horniak
Entwürfe: SK
182, 231, 256, 284, 326, 336, 395
Stiche: SK 182, 187, 205, 206, 213, 217-219, 221, 231, 235, 239, 240, 245, 252, Block 6, 256, 260, 275, 276, 278, 284, 286, 299, 300, 302, 308, Block 10, 322, 324, 326, 332, 335, 336, 339, Bl. 11, 346, 348, 352, 357, 362, 375-377, Bl. 14, 381, 395
Herzlich möchte ich meinem Freund Bøetislav Janík aus Prag danken, ohne dessen Hilfe diese Seite nicht möglich gewesen wäre.