Die Briefmarkengalerie tschechischer und slowakischer Graphik-Kunst

XI.
Jaroslav Šváb (1906-1999)
Jan Mráèek (1909-1987 )

Karlštejn
(1960)

Karlstejn

Jaroslav Šváb/Jan Mráèek:
Karlštejn

Ausgabetag: 20. Januar 2005, MiNr. 420
Graphische Aufbereitung und Stich: Bedøich Housa
kombinierter Stahlstich- und Rastertiefdruck
Originalmarke: MiNr. 1190, 21. März 1960
Die Ausgabe des Jahres 2005 der Tradice-Serie erinnert an zwei bedeutende Briefmarkenkünstler, die gemeinsam das abgebildete Motiv mit der Burg Karlstein aus der Dauermarkenserie "Hrady a zámky" (Burgen und Schlösser) aus dem Jahre 1960 schufen - an den Graphiker Jaroslav Šváb und den Stecher Jan Mráèek. Von Šváb stammen noch weitere 6 Motive dieser Serie: die Burgen Trenèín (5 h), Bezdìz (10h), Kost (20h) und Kokoøín (1,60 Kè) sowie die später erschienen Motive Pernštejn (30h) und Køivoklát (50h).

Beide Künstler sind bereits mit Seiten in dieser Galerie vertreten, so dass an dieser Stelle nicht mehr ausführlich auf beide eingegangen werden muss. Um mehr über beide zu erfahren, klicken Sie daher auf die folgenden Links, die zu Informationen über Jaroslav Šváb bzw. Jan Mráèek führen.

Jaroslav Šváb war einer der führenden tschechischen Graphiker und unterhielt unter der Bezeichnung "Officina Pragensis" eine renommierte eigen Schule für Graphikdesign. Sein graphisches Werk ist enorm vielfältig und umfasst eine Fülle freier Graphiken genauso wie kommerzielle Arbeiten in Form von Posters oder Firmenlogos.

Jan Mráèek arbeitete bereits während des Krieges für die Staatsdruckerei und schuf in dieser Zeit vor allem Banknoten. Seine erste Briefmarke erschien im Jahre 1948 und zeigt nach einem Entwurf von Karel Svolinský ein Porträt des slowakischen Schriftsteller Michal Miloslav Hodža (1811-1870). Mráèek arbeitete bis zu seinem Tod im Jahre 1987 für die Staatsdruckerei in Prag.


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