Die Briefmarkengalerie tschechischer und slowakischer Graphik-Kunst

Osudy dobrého vojáka Švejka za světové války (1)

Die Abenteuer des braven Soldaten Švejk im Weltkrieg
von Jaroslav Hašek

Ausschnitte aus Hašeks Vorwort

Veliká doba žádá velké lidi. Jsou nezpoznaní hrdinové, bez slávy a historie Napoleona.
Rozbor jejich povahy zastínil by i slávu Alexandra Macedonského. ...
Mám velice rád toho dobrého vojáka Švejka, a podávaje jeho osudy za světové války, jsem přesvědčen,
že vy všichni budete sympatizovat s tím skromným, nepoznaným hrdinou.


Eine große Zeit erfordert große Menschen. Es gibt verkannte, bescheidene Helden, ohne den Ruhm und die Geschichte eines Napoleon.
Eine Analyse ihres Charakters würde selbst den Ruhm eines Alexander von Mazedonien in den Schatten stellen. ...
Ich habe diesen braven Soldaten Švejk sehr lieb und bin bei der Niederschrift seiner Abenteuer im Weltkrieg überzeugt,
dass ihr alle für diesen bescheidenen, verkannten Helden Sympathie empfinden werdet.


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geboren am 17. November 1887 in Hrusice
gestorben am 14. Dezember 1957 in Prag


Na Belehrad


Weitere Lada-Werke auf Briefmarken in der Galerie:

Vodník * Divotvorný meč * Děti v zimě

Szenen aus dem Švejk-Roman:
Na Bělehrad * Kradený pes * Švejkova anabaze
Weitere Szenen * Der erste Švejk
Na Bělehrad! (Nach Belgrad!)
aus dem 7. Kapitel des I. Buchs
"Švejk jde na vojnu" (Švejk zieht in den Krieg)


Briefmarkenausgabe der Tschechischen Republik MiNr. 153
Ausgabetag: 10. September 1997
graphisch aufbereitet durch Zdeněk Ziegler
gestochen von Josef Herčík
kombinierter Stahlstich- und Rastertiefdruck

"A tak v ten památný den objevil se na pražských ulicích případ dojemné loajality: Stará žena, strkající před sebou vozík, na kterém seděl muž ve vojenské čepici s vyleštěným 'frantíkem', mávající berlemi. A na kabátě skvěla se pestrá rekrutská kytka. A muž ten, mávaje poznovu a poznovu berlemi, křičel do pražských ulic: "Na Bělehrad, na Bělehrad!" Za ním šel zástup lidu, který stále vzrůstal z nepatrného hloučku, shromáždivšího se před domem, odkud Švejk vyjel na vojnu."

Und so ereignete sich denn an jenem denkwürdigen Tage in den Prager Straßen ein Fall rührender Loyalität: Eine alte Frau, die ein Wagerl vor sich her schob, auf dem ein Mann mit einer Militärkappe mit blankgeputztem 'Franzl' saß und mit Krücken winkte. Und auf seinem Rock glänzte ein buntes Rekrutensträußchen. Und dieser Mann, der immer wieder mit den Krücken winkte, schrie in den Prager Straßen: "Auf nach Belgrad, auf nach Belgrad!" Ihm folgte eine Menschenmenge, zu der das unscheinbare Häuflein angewachsen war, das sich vor dem Haus, aus dem Švejk in den Krieg zog, angesammelt hatte.

Der komplette Text dieses Kapitels im tschechischen Original, sowie in deutscher und englischer Übersetzung ist nachzulesen auf Tomáš Vojtíšeks interessanten Internetseite zu
.
Dort finden sich darüber hinaus auch viele weitere Informationen zu Hašek, zu seinen Werken mit vielen Texten, sowie zu Josef Lada.